Aktuelles

25.08.2021

Auf der Hompage erfolgt die Stellenausschreibung für eine Hauptamtliche Fachkraft für die von der Aktion Mensch geplante Projektstelle Ombudschaft für Niedersachsen. Wir wollen möglicht schnell mit dem Projekt starten.

 
25.08.2021

Diese Site wurde überarbeitet und alter Ballast entfernt.

 
24.08.2021

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat in einem Entwurf die landesrechtliche Umsetzung des neuen § 9 a SGB VIII vorgelegt. Der Entwurf lässt die berechtigte Hoffnung zu, dass auch in Niedersachsen Ombudschaft - finanziert durch den überörtlichen öffentlichen Träger der Jugendhilfe - in Zukunft zur Verfügung stehen wird. Bevor das Gesetz beschlossen und umgesetzt werden kann wird aber noch einige Zeit vergehen.


01.08.2021

Die Aktion Mensch hat unseren Antrag auf Förderung einer Projektstelle zur Implementierung einer Ombudsstelle für Kinder- und Jugendhilfe für Niedersachsen" bewilligt.

Das bereits Anfang des Jahres geplante Projekt soll mit hauptamtlicher Unterstützung die dauerhafte Verankerung einer Ombudsstelle für ganz Niedersachsen vorbereiten. Die dafür notwendigen Vorarbeiten können durch unsere Mitglieder nicht ehrenamtlich neben der laufenden Beratungsarbeit geleistet werden. Eine Kurzfassung des Projekts finden sie hier.

 
09.06.2021

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) ist heute in Kraft getreten.

Wir möchten hier auf drei Veränderungen hinweisen.

1. Im neu eingefügten § 9a SGB VIII wird festgelegt, dass die Länder sicher stellen müssen, dass für junge Menschen und ihre Familien sich im Konfiktfall mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe an eine Ombudsstelle wenden können.

2. Der § 45 Abs.2 Ziffer 4 wird dahingehend ergänzt, dass Träger stationärer Hilfen Beschwerdemöglichkeiten nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Einrichtungen gewährleisten müssen.

3. In den vergangenen Jahren waren wir sehr mit den rechtswidrigen Kostenbeitragsforderungen der Jugendämter gegen junge Menschen in stationären Einrichtungen und Pflegefamilien beschäftigt. Nachdem sich auch auf politischer Ebene herumgesprochen hatte, dass den Betroffenen häufig nur Beträge unter 1 Euro Stundenlohn belassen wurde haben sich Politiker verschiedener Fraktionen dafür eingesetzt diesen Zustand zu verändern. Das Gesetz sieht nun in § 94 Abs 6 vor, dass maximal 25% aus dem aktuellen Einkommen einzusetzen sind. Außerdem gibt es genaue Vorschriften über geringfügige Einkommen, die vollkommen unberücksichtigt bleiben müssen.
(z.B. Schülerjobs, Praktika bis 150 €, ehrenamtliche und Ferienjobs)

Hier die Gesetzestexte.